Neues auf diabeticus


Deutsches Diabetes Zentrum: Prof. Dr. Michael Roden ist wissenschaftlicher Vorstand
Seit Juli leitet Prof. Dr. Michael Roden das Institut für Klinische Diabetologie des Deutschen Diabetes Zentrums (DDZ) und ist wissenschaftlicher Vorstand des DDZ, das ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist. Damit erhält die klinische Stoffwechselforschung in dem Institut die zukunftsweisende Perspektive, die die Leibniz-Gemeinschaft bei der Evaluation der Einrichtung eingefordert hat. Das DDZ erhält die "Leuchtturmposition" zurück, die es in der Vergangenheit bereits innehatte.
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Diabetes Typ 1 durch Bluttests frühzeitig erkennen
Fast alle Kinder und Jugendliche, die an Diabetes mellitus Typ 1 erkranken, haben charakteristische, körpereigene Abwehrstoffe im Blut. Die Autoantikörper sind die Folge vom Angriff des Immunsystems auf die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse, in denen bei Gesunden das Hormon Insulin gebildet wird. Der Nachweis dieser Diabetes-Antikörper ist in den letzten Jahren ein wichtiger Bestandteil der Frühdiagnose geworden und könnte zukünftig neue Therapieoptionen eröffnen, erläutert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) anlässlich einer aktuellen Studie.
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Egoismus des Gehirns verursacht Diabetes?
Eine etwas abenteuerliche Meldung über die Ursachen von Diabetes und Adipositas kann man zur Zeit bei WeltOnline nachlesen. Man sollte sich ja immer in alle Richtungen informieren!
Ein Forscherteam an der Universität Lübeck hat eine völlig neue Theorie zur Entstehung der Zuckerkrankheit und Dickleibigkeit entwickelt: Nehmen Computerspiele, Stress und schlechte Gewohnheiten überhand, dann versorgt das zentrale Nervensystem sich ohne Rücksicht auf andere Organe mit Traubenzucker.
In einer mehrjährigen Recherche durchkämmte Achim Peters, Internist und Professor an der Universität Lübeck, 5000 Studien, die sich mit den Themen Diabetes mellitus und Adipositas, also dem krankhaften Dicksein, beschäftigen. Dabei hat er festgestellt, dass die Unempfindlichkeit gegen Insulin nur das letzte Glied in der Entstehungskette von Diabetes Typ 2 ist – und nicht etwa die Ursache. Die liegt im Gehirn, wie er mit seinem Forscherteam in Experimenten bestätigen konnte.

mehr dazu bei WeltOnline
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Wenn ein Mediziner fremd geht...
Ein Artikel aus den Fränkischen Nachrichten (Zitat):
Bad Mergentheim. Ein Mediziner, geht, rein beruflich, fremd: Professor Dr. Thomas Haak wird ab Oktober, zusammen mit Günter Nuber, die Leitung des "Diabetes-Journals" als Chefredakteur übernehmen. "Dies ist eine Aufgabe, die mir sehr großen Spaß macht, weil ich journalistisch sehr gerne tätig bin", macht der Chefarzt der Diabetesklinik in Bad Mergentheim im Gespräch mit den Fränkischen Nachrichten keinen Hehl daraus, dass er sich auf diese neue Herausforderung riesig freut.

mehr dazu bei den Fränkischen Nachrichten
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Vorbeugen lohnt sich: Impfung halbiert die Zahl der Grippe-Toten bei Diabetikern
Wer an Diabetes erkrankt ist, sollte die jährliche Grippe-Impfung nicht versäumen. Dies schlussfolgern die Autoren einer holländischen Studie, in der der Nutzen der Impfung für Menschen mit Diabetes genauer unter die Lupe genommen wurde: Sie verhinderte während einer Grippeepidemie bei Patienten mit Diabetes mehr als die Hälfte aller Krankheits-Komplikationen, Krankenhauseinweisungen und Todesfälle. Diabetiker zählen neben Menschen mit chronischen Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen und über 60-Jährigen zu den Risikogruppen für schwere Lungenentzündungen durch Grippe-Viren und Pneumokokken-Bakterien. Trotz der offiziellen Empfehlungen für diese Personengruppen wird der Impfschutz gegen Pneumokokken-Erkrankungen und Grippe oft nicht in Anspruch genommen. "Wir hoffen, dass die Veröffentlichung dieser Studienergebnisse mehr Menschen mit Diabetes ermutigt, das Angebot zur Vorbeugung zu nutzen", so Dr. Eva-Maria Fach, die erste Vorsitzende des Bundesverbandes niedergelassener Diabetologen e. V. (BVND).
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Übergewicht bei Diabetes Typ 2 erfolgreich verringern
Sind Menschen mit Diabetes Typ 2 übergewichtig, besteht ein erhöhtes Risiko für Folge- und Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck oder Gefäßerkrankungen. Um das Gewicht zu verringern, reichen in der Regel Medikamente nicht aus. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hat deshalb in Zusammenarbeit mit drei anderen Fachgesellschaften die bestehende Leitlinie zur kombinierten Ernährungs-, Bewegungs-, Verhaltens- und medikamentöse Therapie ergänzt. Sie empfehlen eine Ernährungstherapie in vier Stufen.
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Diabetesbedarf auf einen Blick

Seit dem 1. April 2008 starten die Teams von DiaExpert und der ehemaligen Florian Müller GmbH zusammen durch - mit dem gemeinsamen Namen "DiaExpert" und einem neuen Auftritt. Was es alles Neues gibt, zeigt der aktuelle Katalog.
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Diabetiker: Durchfall nicht unterschätzen
Wenn man sich mehrmals täglich auf das stille Örtchen schleppt, hat sie zugeschlagen: Montezumas Rache. Doch der Durchfall betrifft nicht nur den Darm, er bringt auch den Blutzucker durcheinander. Darauf weist die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer Ausgabe vom 15. August 2008 hin.
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Neue Standards in der Diabetes-Therapie: Internationale Standardisierung der Kontrolle des langfristigen Blutzucker-Wertes
Die langfristige Kontrolle des Blutzuckers ist ein wichtiges Ziel der Diabetes-Therapie. Allerdings können die Messergebnisse – je nach Methode und Labor – unterschiedlich sein. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) hat sich internationalen Empfehlungen zur Standardisierung des Verfahrens angeschlossen und empfiehlt eine neue verbesserte Nachweismethode.
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Diabetes schadet der Blase: Dauerhaft erhöhter Blutzucker schwächt die Blasenfunktion
Jeder zweite Diabetiker bekommt langfristig Probleme mit der Blase. Das Tückische daran: Viele Betroffene ahnen gar nicht, dass ein hoher Blutzuckerspiegel ihrer Blase schadet. Doch mit der Dauer einer Diabetes-Erkrankung steigt die Wahrscheinlichkeit einer Inkontinenz immer mehr an.
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"Diabetiker im DMP leben länger" - Pressegespräch zu den Ergebnissen der ELSID-Studie am 12.08. 2008 in Berlin
ELSID-Studie: Diabetiker im DMP leben länger. Erste Endergebnisse der Studie zeigen Unterschiede bei der Sterblichkeit von Teilnehmern und Nicht-Teilnehmern strukturierter Behandlungsprogramme.
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Gen beeinflusst schützenden Effekt von Vollkornprodukten
Generell gilt: Wer viele Ballaststoffe aus Getreideprodukten isst, hat ein vermindertes Typ-2-Diabetesrisiko. Ergebnisse einer großen Potsdamer Bevölkerungsstudie präzisieren nun diese Aussage. Denn sie zeigen, dass ein winziger Unterschied im Erbgut darüber bestimmen kann, ob ein Mensch im Hinblick auf das Diabetesrisiko von Vollkornprodukten profitiert oder nicht.
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Neues Train-the-Trainer-Seminar für Diabetologen - LifeScan bietet Schulungen zur postprandialen Blutglukose
Internationale Fachgesellschaften haben aufgrund positiver Studiendaten die Blutzuckerwerte nach dem Essen in ihren Richtlinien berücksichtigt. LifeScan, Experte und Partner in der Diabetestherapie, greift diese Thematik in seinen aktuellen Train-the-Trainer-Seminaren für Diabetologen auf. Bereits an mehreren Terminen haben Experten über die Bedeutung postprandialer Blutzuckerwerte innerhalb des qualitätsorientierten Diabetesmanagements referiert. In der durch verschiedene Landesärztekammern zertifizierten Seminarreihe erarbeiten Diabetesexperten aus ganz Deutschland die Bedeutung normnaher Glukosekontrolle bei Diabetes mellitus auf Basis der neuen Leitlinien der Internationalen Diabetes Föderation (IDF). Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Diabetesprofis fit, um zuweisende Hausärzte im Rahmen von Qualitätszirkeln zum Thema Blutzuckerwerte nach dem Essen fortzubilden. Interessierte haben noch die Möglichkeit, den Termin am 26./27. September 2008 in Frankfurt wahrzunehmen.
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Neuer unabhängiger Diabetes-Risikomarker identifiziert
Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und des Universitätsklinikums Tübingen haben einen neuen unabhängigen Diabetes-Risikomarker identifiziert. Es handelt sich um das Protein Fetuin-A, das von der Leber gebildet und ins Blut abgegeben wird. Wie die Studie zeigt, weisen hohe Fetuin-A-Werte im Blut eindeutig auf ein erhöhtes Diabetesrisiko hin und dies unabhängig von Geschlecht, Alter, Taillenumfang, Body Mass Index (BMI) oder anderen bislang verwendeten Biomarkern. „Fetuin-A könnte in Zukunft als neuer, unabhängiger Risikomarker für die Diabetesprävention eine wichtige Rolle spielen“, erklärt Studienleiter Matthias Schulze. Die Wissenschaftler veröffentlichten nun ihre Ergebnisse in der angesehenen Fachzeitschrift Diabetes (Stefan, N. et al., 2008).
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Gute Fahrt für Diabetiker
Diabetiker sind seltener in einen Unfall verwickelt als der Durchschnittsbürger, zeigen Studien, über die die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. August 2008 berichtet. Die Studien zeigen auch, dass die Fahrsicherheit bei Diabetikern mit der Unterzuckerungsgefahr zusammenhängt. Wer unsicher ist, zum Beispiel durch eine Umstellung der Therapie oder bei möglichen Folgeschäden, kann auch seinen Arzt um eine Einschätzung bitten.
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